Bindung und Trennung = Bindungsstörung?

Fortbildungsinhalte

Bindung ist für das menschliche Leben so grundlegend wie Sauerstoff und Nahrung. Sie sichert das Überleben. Die Qualität der Bindung beeinflusst die psychische, geistige und körperliche Entwicklung des Menschen. Kinder organisieren ihr Verhalten und Denken so, dass sie ihre Bindung zu einer Bindungsperson aufrechterhalten. Kinder bringen oft große Opfer und verzichten auf vieles, um ihre Bindungsbeziehungen zu erhalten. Verzerrungen und Störungen im Verhalten, Fühlen und Denken des Kindes haben ihren Ursprung häufig in Störungen der Bindungsentwicklung und deren Folgen.

Kinder werden mit einem angeborenen Grundbedürfnis nach Bindung geboren. Wird dieses nicht ausreichend von seinen Bindungspersonen erfüllt, beginnen die Kinder mit der Kompensation dieses Mangels. Welche (Mängel-) Lösungen Kinder und Jugendliche dann finden, ist sehr individuell. Gleichzeitig bestehen viele Gemeinsamkeiten, die unsere heutige Wissenschaftsforschung genauestens belegen kann.

Sie werden innerhalb der beiden Fortbildungstage ein Grundwissen über Bindungs- und Trennungsprozesse, ihre Bedeutung für die kindliche Entwicklung von Kindheit bis Jugendalter, ihre gelingenden und misslingenden Momente, ihre Störungen und deren Folgen erhalten. Daraus wird sich der Umgang mit Trennung und Bindung für Mitarbeiter/innen, die in familiäre Trennungsprozesse und Entscheidungen involviert sind, deutlicher erschließen und es können begründete Lösungen gefunden werden.

Themen:

  • Der Lebensprozess von Bindung und Trennung sowie dessen ge- oder misslingen
  • Bindungsmuster – Bindungsarten
  • Der Reifeprozess des Kindes
  • Entstehung psychischer Störungen und deren Äußerungen im Verhalten
  • Was Kinder brauchen und wie sie uns zeigen, wenn etwas fehlt
  • Angst, Bindungsalarm und die Entstehung von Aggression
  • Bindungsstörungen – Ausmaß und Arten
  • Die Bedeutung dieser Erkenntnisse für Gutachter und Entscheidungsträger

Methoden:

Die Fortbildung besteht aus lebendigem Vortrag mit Beispielen aus der Praxis, Filmausschnitten, Bildern, Power Point Unterstützung und Ihrer Beteiligung

 

TeilnehmerInnenzahl

20 max

Dozentin

Jutta Rahlf-Riermeier

Dipl.-Sozialpädagogin, Psychotherapeutin (HP),
Gestalttherapie, Analytische Familienberatung, Systemische Aufstellungsarbeit, Entwicklungspsychologische Beratung für Familien,
SAFE Ausbildung
seit 1980 tätig im Bereich der Jugendhilfe in eigener Praxis als Therapeutin, Supervisorin und Dozentin,
seit 2014 „Bindungsraum“ Institut für Bindungspädagogik

Zielgruppe

Sachverständige im Familienrecht, Verfahrensbeistände, UmgangspflegerInnen, PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen

Ort

Berlin

Zeit

Do, 28.04.2016 10.00 -17.00 Uhr
Fr, 29.04.2016 10.00 -17.00 Uhr
 

Kosten

180,00 €

Download Flyer

Zurück

Bindung und Trennung = Bindungsstörung?

Fortbildungsinhalte

Bindung ist für das menschliche Leben so grundlegend wie Sauerstoff und Nahrung. Sie sichert das Überleben. Die Qualität der Bindung beeinflusst die psychische, geistige und körperliche Entwicklung des Menschen. Kinder organisieren ihr Verhalten und Denken so, dass sie ihre Bindung zu einer Bindungsperson aufrechterhalten. Kinder bringen oft große Opfer und verzichten auf vieles, um ihre Bindungsbeziehungen zu erhalten. Verzerrungen und Störungen im Verhalten, Fühlen und Denken des Kindes haben ihren Ursprung häufig in Störungen der Bindungsentwicklung und deren Folgen.

Kinder werden mit einem angeborenen Grundbedürfnis nach Bindung geboren. Wird dieses nicht ausreichend von seinen Bindungspersonen erfüllt, beginnen die Kinder mit der Kompensation dieses Mangels. Welche (Mängel-) Lösungen Kinder und Jugendliche dann finden, ist sehr individuell. Gleichzeitig bestehen viele Gemeinsamkeiten, die unsere heutige Wissenschaftsforschung genauestens belegen kann.

Sie werden innerhalb der beiden Fortbildungstage ein Grundwissen über Bindungs- und Trennungsprozesse, ihre Bedeutung für die kindliche Entwicklung von Kindheit bis Jugendalter, ihre gelingenden und misslingenden Momente, ihre Störungen und deren Folgen erhalten. Daraus wird sich der Umgang mit Trennung und Bindung für Mitarbeiter/innen, die in familiäre Trennungsprozesse und Entscheidungen involviert sind, deutlicher erschließen und es können begründete Lösungen gefunden werden.

Themen:

  • Der Lebensprozess von Bindung und Trennung sowie dessen ge- oder misslingen
  • Bindungsmuster – Bindungsarten
  • Der Reifeprozess des Kindes
  • Entstehung psychischer Störungen und deren Äußerungen im Verhalten
  • Was Kinder brauchen und wie sie uns zeigen, wenn etwas fehlt
  • Angst, Bindungsalarm und die Entstehung von Aggression
  • Bindungsstörungen – Ausmaß und Arten
  • Die Bedeutung dieser Erkenntnisse für Gutachter und Entscheidungsträger

Methoden:

Die Fortbildung besteht aus lebendigem Vortrag mit Beispielen aus der Praxis, Filmausschnitten, Bildern, Power Point Unterstützung und Ihrer Beteiligung

 

TeilnehmerInnenzahl

20 max

Dozentin

Jutta Rahlf-Riermeier

Dipl.-Sozialpädagogin, Psychotherapeutin (HP),
Gestalttherapie, Analytische Familienberatung, Systemische Aufstellungsarbeit, Entwicklungspsychologische Beratung für Familien,
SAFE Ausbildung
seit 1980 tätig im Bereich der Jugendhilfe in eigener Praxis als Therapeutin, Supervisorin und Dozentin,
seit 2014 „Bindungsraum“ Institut für Bindungspädagogik

Zielgruppe

Sachverständige im Familienrecht, Verfahrensbeistände, UmgangspflegerInnen, PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen

Ort

Berlin

Zeit

Do, 28.04.2016 10.00 -17.00 Uhr
Fr, 29.04.2016 10.00 -17.00 Uhr
 

Kosten

180,00 €

Download Flyer

Zurück