Erkennen von traumatisierten Kindern im familienrechtlichen Kontext

Fortbildungsinhalte

Fachkräfte im familienrechtlichen Kontext bekommen den Auftrag vom Gericht, entweder die Erziehungsfähigkeit der Eltern sowie deren Umgang nach Trennung bzw. Scheidung oder eine Kindeswohlgefährdung einzuschätzen. Sie sollen sich ein Bild von der Lebenssituation des Kindes verschaffen und dem Gericht eine Lösung empfehlen, die das Kindeswohl berücksichtigt oder zumindest eine Schadensbegrenzung in der Entwicklung des Kindes vorsieht.
Es sollen die Beziehungsdynamik der Eltern und deren Auswirkung auf die Kinder erfasst werden. Wenn physische oder psychische Gewalt eine Form der Auseinandersetzung in der Elternbeziehung ist, wird diese häufig verschwiegen. Doch Kinder zeigen Symptome, denn für sie sind diese Erfahrungen oft traumatisierend.
Die Traumatisierung entsteht in der Regel nicht alleine aus den Situationen, in denen die Gewalt ausgeübt wurde, sondern sie ist Teil der Beziehungsstruktur der Eltern zum Kind und untereinander. So erlebt das Kind den Schrecken, die Angst und Bedrohung willkürlich und keinen Schutz. Es fühlt sich in seiner Existenz bedroht und weiß nicht, ob es überleben wird, da keine Hilfe in Sicht ist, auch wenn noch andere Personen anwesend sind.

Themen:

  • Wie sieht die Traumatisierung nach Vernachlässigung, physischer, psychischer oder sexualisierter Gewalt aus?
  • Welche Folgen haben diese Gewaltformen?
  • Was brauchen Kinder, wenn der Bindungsaspekt berücksichtigt wird?

Auf solche Fragen werden Antworten erarbeitet, um mehr Sicherheit in der Abwägung von Situationen der Kinder zu bekommen. Dabei werden verschiedene Formen von Traumatisierung und deren Auswirkungen betrachtet, um notwendige Hilfen für das Kind antizipieren zu können.

Methoden:

  • theoretischer Input, 
  • Arbeit anhand von Fallbeispielen, 
  • szenisches Arbeiten

TeilnehmerInnenzahl

20 max

Dozentin

Hilde Gött, MSc.

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin,
Trainerin in Psychodrama am PIfE e.V.,
Supervisorin (DGSv),
arbeitet seit 1986 mit den Schwerpunkten Trauma, häusliche Gewalt und suizidale Gefährdung und zurzeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen in einer stationären Einrichtung bei Neuhland und in eigener Praxis

Zielgruppe

Diese Fortbildung wendet sich an juristische, psychologische, sozialpädagogische und pädagogische Fachkräfte, die im familienrechtlichen Kontext tätig sind.

Ort

ilf
Bänschstraße 89
10247 Berlin

Zeit

25.09.2014, 10.00 - 17.00 Uhr
26.09.2014, 10.00 - 17.00 Uhr

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Erkennen von traumatisierten Kindern im familienrechtlichen Kontext

Fortbildungsinhalte

Fachkräfte im familienrechtlichen Kontext bekommen den Auftrag vom Gericht, entweder die Erziehungsfähigkeit der Eltern sowie deren Umgang nach Trennung bzw. Scheidung oder eine Kindeswohlgefährdung einzuschätzen. Sie sollen sich ein Bild von der Lebenssituation des Kindes verschaffen und dem Gericht eine Lösung empfehlen, die das Kindeswohl berücksichtigt oder zumindest eine Schadensbegrenzung in der Entwicklung des Kindes vorsieht.
Es sollen die Beziehungsdynamik der Eltern und deren Auswirkung auf die Kinder erfasst werden. Wenn physische oder psychische Gewalt eine Form der Auseinandersetzung in der Elternbeziehung ist, wird diese häufig verschwiegen. Doch Kinder zeigen Symptome, denn für sie sind diese Erfahrungen oft traumatisierend.
Die Traumatisierung entsteht in der Regel nicht alleine aus den Situationen, in denen die Gewalt ausgeübt wurde, sondern sie ist Teil der Beziehungsstruktur der Eltern zum Kind und untereinander. So erlebt das Kind den Schrecken, die Angst und Bedrohung willkürlich und keinen Schutz. Es fühlt sich in seiner Existenz bedroht und weiß nicht, ob es überleben wird, da keine Hilfe in Sicht ist, auch wenn noch andere Personen anwesend sind.

Themen:

  • Wie sieht die Traumatisierung nach Vernachlässigung, physischer, psychischer oder sexualisierter Gewalt aus?
  • Welche Folgen haben diese Gewaltformen?
  • Was brauchen Kinder, wenn der Bindungsaspekt berücksichtigt wird?

Auf solche Fragen werden Antworten erarbeitet, um mehr Sicherheit in der Abwägung von Situationen der Kinder zu bekommen. Dabei werden verschiedene Formen von Traumatisierung und deren Auswirkungen betrachtet, um notwendige Hilfen für das Kind antizipieren zu können.

Methoden:

  • theoretischer Input, 
  • Arbeit anhand von Fallbeispielen, 
  • szenisches Arbeiten

TeilnehmerInnenzahl

20 max

Dozentin

Hilde Gött, MSc.

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin,
Trainerin in Psychodrama am PIfE e.V.,
Supervisorin (DGSv),
arbeitet seit 1986 mit den Schwerpunkten Trauma, häusliche Gewalt und suizidale Gefährdung und zurzeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen in einer stationären Einrichtung bei Neuhland und in eigener Praxis

Zielgruppe

Diese Fortbildung wendet sich an juristische, psychologische, sozialpädagogische und pädagogische Fachkräfte, die im familienrechtlichen Kontext tätig sind.

Ort

ilf
Bänschstraße 89
10247 Berlin

Zeit

25.09.2014, 10.00 - 17.00 Uhr
26.09.2014, 10.00 - 17.00 Uhr

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