Wie lösungsorientiertes Arbeiten mit Familien im Zwangskontext gelingt (mit Eia Asen)

Fortbildungsinhalte

Pragmatische Konzepte systemischer Diagnostik, Therapie und Sachverständigentätigkeit

Die direkte und aktive Einbeziehung von Eltern, Kindern und deren Familien nicht nur in den therapeutischen sondern auch den diagnostischen Prozess gehört zum Einmaleins der systemischen Arbeit. In diesem Workshop wird ein pragmatischer Ansatz vorgestellt, wie man sog. ‚Multi-Problem-Familien’ in Fällen von schwerer Kindesmisshandlung und -vernachlässigung sowie Eltern-Kind-Entfremdung helfen kann. Diese Familien kommen nicht freiwillig zur Behandlung, sondern durch den Druck von Schulbehörden, Jugendämtern und Gerichten. Die lösungsorientierte Arbeit soll die Familien und ihre Mitglieder dabei unterstützen, sich nicht nur als ‚Beratene’, sondern zugleich als ‚Berater’  und ‚Mitarbeiter’ zu erleben und ihre Isolation und Stigmatisierung im Banne ihrer Probleme zu überwinden.

Themen:

  • Systemische Arbeit in Zwangskontexten
  • Multiproblemfamilien
  • Arbeit mit und in Schulen
  • Multi-Ebenen Interventionen
  • Kindeswohlgefährdungen
  • Sorgerechtsgutachtertätigkeit

Methoden:

Mit vielen Videobeispielen und anhand von Rollenspielen und Fallbesprechungen wird gezeigt, wie in verschiedenen Phasen in augenscheinlichen Zwangskontexten pragmatisch gearbeitet werden kann: von der Schaffung der therapeutischen Allianz, über die Arbeit mit spezifischen und aktuellen Gewaltmanifestationen, bis zur Erstellung von Gutachten sowie Stellungnahmen für Gerichte, Jugendämter und Schulbehörden. Eine Vielzahl von Techniken demonstrieren, wie in innovativen Settings Psychotherapie, Sorgerechtsgutachtertätigkeit und pädagogische Beratung die traditionellen Grenzen zwischen verschiedenen Dienstleistern konsequent überschritten werden können. Unter anderem werden auch Modelle einer ‚Familienschule’, von ‚Familienklassenzimmern’ und von ‚Familientageskliniken’ vorgestellt und WorkshopteilnehmerInnen werden angehalten, die Ideen in ihre eigenen Arbeitskontexte zu übersetzen.

TeilnehmerInnenzahl

30 max

Dozent

Prof. Dr. med. Eia Asen (London)

Facharzt für Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie und -psychotherapie,
Systemischer Therapeut. Studium der Medizin in Berlin, seit 1973 in London psychiatrisch tätig.
Bis 2013 Ärztlicher Direktor des Marlborough Family Service in London und jetzt am Anna Freud Centre klinisch tätig und als Gastprofessor am University College London

Zielgruppe

Sachverständige im Familienrecht, Verfahrensbeistände, UmgangspflegerInnen, PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen

Ort

Berlin

Zeit

Do, 19.10.2017, 10.00 - 17.00 Uhr

Fr, 20.10.2017, 10.00 - 17.00 Uhr

- DIESE VERANSTALTUNG IST LEIDER AUSGEBUCHT. -

Kosten

295,00 €

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Wie lösungsorientiertes Arbeiten mit Familien im Zwangskontext gelingt (mit Eia Asen)

Fortbildungsinhalte

Pragmatische Konzepte systemischer Diagnostik, Therapie und Sachverständigentätigkeit

Die direkte und aktive Einbeziehung von Eltern, Kindern und deren Familien nicht nur in den therapeutischen sondern auch den diagnostischen Prozess gehört zum Einmaleins der systemischen Arbeit. In diesem Workshop wird ein pragmatischer Ansatz vorgestellt, wie man sog. ‚Multi-Problem-Familien’ in Fällen von schwerer Kindesmisshandlung und -vernachlässigung sowie Eltern-Kind-Entfremdung helfen kann. Diese Familien kommen nicht freiwillig zur Behandlung, sondern durch den Druck von Schulbehörden, Jugendämtern und Gerichten. Die lösungsorientierte Arbeit soll die Familien und ihre Mitglieder dabei unterstützen, sich nicht nur als ‚Beratene’, sondern zugleich als ‚Berater’  und ‚Mitarbeiter’ zu erleben und ihre Isolation und Stigmatisierung im Banne ihrer Probleme zu überwinden.

Themen:

  • Systemische Arbeit in Zwangskontexten
  • Multiproblemfamilien
  • Arbeit mit und in Schulen
  • Multi-Ebenen Interventionen
  • Kindeswohlgefährdungen
  • Sorgerechtsgutachtertätigkeit

Methoden:

Mit vielen Videobeispielen und anhand von Rollenspielen und Fallbesprechungen wird gezeigt, wie in verschiedenen Phasen in augenscheinlichen Zwangskontexten pragmatisch gearbeitet werden kann: von der Schaffung der therapeutischen Allianz, über die Arbeit mit spezifischen und aktuellen Gewaltmanifestationen, bis zur Erstellung von Gutachten sowie Stellungnahmen für Gerichte, Jugendämter und Schulbehörden. Eine Vielzahl von Techniken demonstrieren, wie in innovativen Settings Psychotherapie, Sorgerechtsgutachtertätigkeit und pädagogische Beratung die traditionellen Grenzen zwischen verschiedenen Dienstleistern konsequent überschritten werden können. Unter anderem werden auch Modelle einer ‚Familienschule’, von ‚Familienklassenzimmern’ und von ‚Familientageskliniken’ vorgestellt und WorkshopteilnehmerInnen werden angehalten, die Ideen in ihre eigenen Arbeitskontexte zu übersetzen.

TeilnehmerInnenzahl

30 max

Dozent

Prof. Dr. med. Eia Asen (London)

Facharzt für Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie und -psychotherapie,
Systemischer Therapeut. Studium der Medizin in Berlin, seit 1973 in London psychiatrisch tätig.
Bis 2013 Ärztlicher Direktor des Marlborough Family Service in London und jetzt am Anna Freud Centre klinisch tätig und als Gastprofessor am University College London

Zielgruppe

Sachverständige im Familienrecht, Verfahrensbeistände, UmgangspflegerInnen, PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen

Ort

Berlin

Zeit

Do, 19.10.2017, 10.00 - 17.00 Uhr

Fr, 20.10.2017, 10.00 - 17.00 Uhr

- DIESE VERANSTALTUNG IST LEIDER AUSGEBUCHT. -

Kosten

295,00 €

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